Belegungsplan für die Ferienwohnung: Excel-Vorlage oder App?
Was ein Belegungsplan fürs geteilte Ferienhaus leisten muss
Für ein privat geteiltes Ferienhaus muss ein Belegungsplan vier Dinge können: jederzeit den aktuellen Stand zeigen (für alle, auch mobil), Doppelbelegungen verhindern, festhalten wer angefragt und wer freigegeben hat — und das Ganze ohne, dass eine Person ständig eine Datei pflegen und herumschicken muss.
Excel-Vorlage: kostenlos, aber mit eingebautem Verfallsdatum
Die klassische Excel- oder Google-Sheets-Tabelle mit 52 Kalenderwochen funktioniert — genau so lange, wie eine Person sie diszipliniert pflegt. Die typischen Probleme:
- Versionschaos: Die Datei kursiert per Mail oder WhatsApp in drei Versionen; niemand weiß, welche gilt.
- Kein Verfahren: Excel kennt keine Anfragen und Freigaben — wer zuerst einträgt, gewinnt.
- Mobil unbrauchbar: Am Handy eine Jahrestabelle bearbeiten macht niemand freiwillig.
- Nichts drumherum: Kosten, Aufgaben, Hausinfos und Gast-Zugang muss man separat organisieren.
Fazit: Für zwei Parteien mit wenigen Aufenthalten pro Jahr kann eine geteilte Tabelle reichen. Ab drei Parteien oder bei begehrten Ferienwochen wird sie zur Konfliktquelle.
Google Kalender & Teamup: besser, aber nur ein Kalender
Ein geteilter Google- oder Teamup-Kalender löst das Versionsproblem: alle sehen live denselben Stand, auch mobil. Was bleibt: Es gibt keine Buchungsanfragen mit Freigabe (jeder mit Schreibrecht blockiert Termine direkt), keine Fairness-Regeln für Ferienwochen, keine Kostenerfassung und keine Hausanleitung. Der Kalender weiß, dass jemand kommt — aber nicht, ob das so abgesprochen war.
Wann sich eine spezialisierte App lohnt
Eine App fürs geteilte Ferienhaus lohnt sich, sobald mehrere Parteien koordiniert werden müssen oder neben der Belegung auch Kosten, Aufgaben und Gäste organisiert werden sollen. Keyra kombiniert den Belegungskalender mit Anfrage-und-Freigabe-Verfahren, Kosten- und Aufgabenverwaltung, digitaler Hausanleitung und Gast-Zugang per Link — mit kostenlosem Einstiegstarif; Premium ab 4,99 €/Monat oder 50 €/Jahr pro Haus (30 Tage gratis testen). Den Kalender könnt ihr per iCal-Feed weiterhin in Google oder Apple Kalender einblenden.
Wichtig: Keyra ist für privat geteilte Häuser gebaut, nicht für die Vermietung. Wer parallel an zahlende Gäste vermietet, braucht zusätzlich Vermieter-Werkzeuge (Channel Manager) — wer nicht vermietet, braucht deren Komplexität und Kosten nicht.
Häufige Fragen
Gibt es einen kostenlosen Belegungsplan für die Ferienwohnung?
Ja — eine geteilte Google-Sheets-Tabelle, ein gemeinsamer Google Kalender oder ein Teamup-Kalender sind kostenlos und für einfache Fälle ausreichend. Sie bieten aber keine Buchungsanfragen mit Freigabe, keine Kostenverwaltung und keine Hausinformationen; dafür braucht es eine spezialisierte App.
Was ist der Unterschied zwischen einem Belegungsplan und einem Channel Manager?
Ein Belegungsplan zeigt, wer wann im Haus ist — das genügt für privat geteilte Häuser. Ein Channel Manager (z. B. Smoobu, DiBooq) synchronisiert zusätzlich Buchungsportale wie Airbnb und Booking.com für die Vermietung an zahlende Gäste und kostet entsprechend mehr. Wer nicht vermietet, braucht keinen Channel Manager.
Bringt Ruhe in euer geteiltes Ferienhaus
Keyra vereint Belegungskalender mit Freigabe, Hausanleitung, Aufgaben & Kosten und Gast-Zugang per Link — ein Abo pro Haus statt pro Person. Der Einstieg ist kostenlos, Premium gibt es ab 4,99 €/Monat (30 Tage gratis testen).
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